Challenge: Was ich noch sagen wollte...

Selbstgetextetes und Selbstgemaltes...

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Re: Challenge: Was ich noch sagen wollte...

Beitrag von Schneemaehne » 29.07.2017 18:28

Danke sehr! Mir war bei 27°C und Hundesehnsucht nach etwas winterlich-kuscheligem. Außerdem hat der gute Faire ein paar Camoes bekommen, da kamen alte Gefühle wieder hoch :)
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Re: Challenge: Was ich noch sagen wollte...

Beitrag von Lynx » 31.07.2017 18:30

Meine Geschichte wird sich ein weng verspäten. Der Postbote hat mir heute 3.000m Wolle gebracht und ich häng immo sehr an der Nadel...
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Re: Challenge: Was ich noch sagen wollte...

Beitrag von Schneemaehne » 31.07.2017 20:53

Das klingt nach starkem Suchtpotential - und einem guten Grund später zu schreiben. Magst du mir trotzdem ein Stichwort zuwerfen? :)
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Re: Challenge: Was ich noch sagen wollte...

Beitrag von Lynx » 31.07.2017 21:10

Ist es, zweifelsohne. Wenn ich meinen Urlaub schon auf Balkonien verbringen muss, dann mit ganz viel Aborea und Häkeln. Und ich will jetzt nicht zu sehr abschweifen aber meine neuen Bobbel sind der Oberhammer. Um es mal in ein Bild zu fassen:

Bild

Bin ich echt schon wieder dran? Ich war doch letztes Mal. :spider: Aber wenn, dann würde ich spontan sagen: Häkeln. :spider:
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Re: Challenge: Was ich noch sagen wollte...

Beitrag von Schneemaehne » 31.07.2017 23:51

Woah, das wird schwer :) Aber gut, wird morgen fristgerecht online gestellt! Dann dir noch ganz viel Erfolg.
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Re: Challenge: Was ich noch sagen wollte...

Beitrag von Lynx » 10.08.2017 13:31

Ich schummel meine Zärtlichkeit mal noch fix hier rein. Das neue Stichwort wurde ja noch nicht offiziell gepostet. Höhöhö. Und vor allem habe ich in meinem "Nachgereicht-Thread" nur Sachen von den Kitsune drin, da passt dieser hier dann nicht rein. Und wo wir grade beim Schummeln sind, der Entwurf für den Anfang ist schon älter, das merkt man vielleicht auch. So, nun genug der Worte, ich lasse nun ... weitere... Worte folgen... ach Mist...


Schattenspiele

Die Sonne war bereits unter gegangen, doch noch immer war Leben auf den Straßen. Karren holperten über das Straßenpflaster und einige Köche gaben sich die Klinken in die Hand. Gerda stand im Speisezimmer herrschaftlichen Anwesens und betrachtete das bunte Treiben auf der Straße. Die meisten Leute strömten in Richtung des Palastes. Dort würde am morgigen Abend ein großes Fest stattfinden. Die Vorbereitungen hierzu liefen schon seit Tagen. Natürlich würde sie selbst auch dort anwesend sein, wenngleich aber auch nur in passiver Rolle.
Sie hörte leise Schritte hinter sich, entschied sich aber dazu den Blick weiter auf die Straße gerichtet zu lassen. Den Mann, der nun an ihre Seite trat, erwartete sie ohnehin.
"Schön, dass du es einrichten konntest", begrüßte sie ihn.
"Es ist mir wie immer ein Vergnügen", antwortete er.
"Lügner", stellte sie fest und lächelte. Er teilte ihre Erheiterung nicht, doch Gerda wusste, dass er ihr nicht zu sehr zürnte.
"Du musst mir wieder einmal einen Gefallen tun", fuhr Gerda fort. Ihr Gesprächspartner lachte trocken. Dabei ergriff er ihre Haare, die zu einem dicken Zopf geflochten waren. Wie einen roten Strick legte er den Zopf einmal um ihren Hals und zog leicht daran.
"Muss ich wohl", stellte er fest, "Schließlich bist du diejenige, die mir sonst die Schlinge um meinen Hals zuzieht, nicht wahr?"
"Du musst zugeben, es hat dich doch gar nicht so schlecht getroffen. Ich könnte dich viel öfters darum bitten, deine Schulden bei mir zu begleichen." Seine Geste ignorierte Gerda einfach. Er spielte ein wenig, mehr nicht, und das gönnte sie ihm.
"Könntest du", er ließ ihren Zopf wieder los, "Also, wer ist dieses Mal mein Ziel?"
Mit einer kleinen, unauffälligen Geste deutete Gerda auf den Lichtkegel einer Laterne, unter dem sich gerade eine junge Frau mit einem der Köche unterhielt. Dabei unterdrückte sie ein leises Seufzen. Runa war zu einer vom Mädchen zu Frau heran gereift und es kam Gerda so vor, als sei dies über Nacht geschehen.
"Das Mädchen dort unten", versuchte Gerda sich auf die sachlichen Dinge zu beschränken, "Sie gehört zur Gesellschaft. Ein sehr vielversprechendes Talent und in letzter Zeit sehr erfolgreich."
"Zu erfolgreich", schloss der Mann aus ihren Worten."
"Ja", bestätigte Gerda ihn, "Es ist nötig, dass sie lernt, was das Wort Niederlage in der realen Welt bedeutet."
"In der realen Welt...", er lachte erneut, dieses Mal aber deutlich amüsiert, "Hast du sie bislang in einem Turm eingesperrt?"
Gerda schüttelte den Kopf. "Das unglückselige Ding dort versteht es leider etwas zu schnell, Prüfungen zu durchschauen. Dadurch übervorteilt sie ihre Mitschülerinnen sehr oft. Zu oft! Ich habe den Eindruck, dass sie mit ihnen spielt. Es ist nötig sie damit zu konfrontieren, dass nicht alles, was die Gesellschaft ihr aufträgt ein Kinderspiel ist."
Eine Weile lang schwieg sie und haderte mit sich selbst. Leider kannte sie die Effizienz und die Methoden ihres Gesprächspartners nur zu gut.
"Nimm sie nicht zu hart ran", bat sie ihn schließlich. Der Mann horchte auf und schaute sie von der Seite an.
"Wie du wünschst", antwortete er uns richtete seinen Blick noch einmal auf die Frau unten auf der Straße.
"Sie wirkt so unschuldig", stellte er fest.
"Gefällt sie dir?", Gerda gab sich Mühe, das Gesicht zu wahren. Runa war vielleicht kein kleines Mädchen mehr aber sie war immer noch ihr Schützling und wenn sie ehrlich war auch ein klein wenig wie eine Tochter für sie.
"Nicht besonders. Unschuldig ist nicht mein Fall", er klang ein wenig amüsiert über Gerdas unausgesprochene Warnung, "Morgen auf dem Ball?"
"Morgen auf dem Ball", bestätigte Gerda ihn, "Ich habe mir die Freiheit genommen sie auf einen der Gäste anzusetzen. Nur um es für dich etwas spannender zu gestalten."
"Du bist zu gut zu mir", stellte er fest. Für einen Augenblick blieb er neben Gerda am Fenster stehen, sagte aber nichts weiter. Es war bereits alles Wichtige gesagt worden. Schließlich wandte er sich ebenso grußlos ab, wie er gekommen war.

Am nächsten Abend stand Gerda erneut am Fenster und schaute auf die Straße. Sie glaubte eine Ahnung von dem zu haben, was Runa bevor stand und es fand sich nicht ein Detail darunter, woran sie sich erfreuen konnte. Auch wenn sie ihren Schuldner darum gebeten hatte, ihr nicht zu sehr zuzusetzen, sorgte sie sich doch ein wenig um ihren Schützling. Zwar hatte ihr Mädchen Schmerzen und Folter bereits kennen gelernt, diese jedoch immer nur als Lektionen gesehen. Dieses Mal würde es real für sie sein. Jedenfalls glaubte sie daran, dass Runa ihr Spiel nicht durchschauen würde. Dazu vertraute das Mädchen ihr zu sehr und sie selbst in die Fähigkeiten ihres Schuldners.
Die Türe zum Zimmer öffnete sich. Runa betrat den Raum und gesellte sich zu ihrer Lehrmeisterin. Sie hatte ihre Haare bereits modisch eingeflochten und war in ein Kleid aus weißem und weinrotem Stoff geschlüpft.
"Hübsch siehst du aus", stellte Gerda fest. Runa knickse leicht und sah Gerda schweigend an. Dieser Blick war ihr bekannt, doch zunächst gab sie sich alle Mühe, ihn zu ignorieren.
"Muss ich es aussprechen?", seufzte Runhild nach einer Weile.
"Was denn?", Gerda löste sich aus ihrer Starre und bemühte sich zu lächeln.
"Was ist los? Du schaust drein, als wolltest du ein Unwetter herauf beschwören. Meinst du ich sehe das nicht?"
Nun musste Gerda aufrichtig lächeln. Kurz fuhr sie sich mit einer Hand über den Nacken, bevor sie ihrer Schülerin antwortete.
"Ich mache mir ein wenig Sorgen, was den heutigen Abend betrifft. Hast du alles gut vorbereitet?"
"Ja, habe ich", Runa sprach jede Silbe einzeln und gedehnt aus. Ein Stirnrunzeln machte sich auf ihrem Gesicht breit.
"Gut. Vielleicht ist es auch gar nichts, worum ich mir Sorgen machen muss."
"Sag es", Runa blieb beharrlich.
"Ich bin mir nicht sicher, ob uns das zu denken geben sollte. Aber ich habe heute ein Gerücht aufgeschnappt, dass nicht nur geladene Gäste zum Ball erscheinen könnten. Angeblich - und ich muss dazu sagen, dass es dafür wirklich keine Bestätigung gibt - soll die Krone jemanden dort postiert haben."
"Du meinst also die Garde, die normalerweise den Thron beschützt", stellte Runa fest.
"Ja, genau die meine ich. Wenn das stimmen sollte, müssen wir mit unserem Vorhaben sehr vorsichtig sein. Allerdings ist es auch so, dass die Herrschaftshäuser so etwas gerne einmal verlauten lassen, um sich selbst wichtiger und größer darzustellen und auch einige Diebe abzuschrecken. Ich habe mich heute ein wenig umgesehen aber niemanden entdecken können, von dem ich vermute, dass er für die Krone arbeitet."
"Falls es aber doch stimmt, sollten wir dann nicht etwas unauffälliger an unseren Auftrag heran gehen?", Runa blickte an sich hinab und strich mit den Händen über das auffällige, rote Kleid.
"Nein. Wir lassen uns doch nicht von einem Gerücht beeindrucken. Und selbst wenn es wahr wäre, wo sollten wir uns besser verstecken können als unmittelbar vor den Augen unserer Häscher?"
"Ich verstehe."
"Wir sollten einfach nur ein wenig aufmerksamer sein, das ist alles."
Gerda lächelte sanft. Innerlich schalt sie sich für diese kleine Warnung. Andererseits hatte sie ein schlechtes Gewissen, Runa einfach so ins offene Messer laufen zu lassen. Auch wenn sie nicht daran zweifeln wollte, so hoffte sie, dass ihre Schülerin diese Sache ohne größere Schäden überstehen würde.
"Dann lass uns aufbrechen. Leichte Verspätungen mögen vielleicht das Privileg der Damen sein, doch ich möchte mir mein Opfer gerne ansehen, bevor es zu sehr von anderen Gästen umschwärmt wird", Runhilds Tonfall hatte einen geschäftlichen Hauch angenommen. Sie war bereit, das musste Gerda anerkennend zugeben. Selbst wenn es darum ging für die Zukunft des Reiches jemanden zu töten, verlor sie sich nicht in falschem Skrupel. Nach dieser letzten Prüfung würde Gerda die Gesellschaft dazu anhalten, Runhild zu einem vollwertigen Mitglied zu erklären.
"Du bist mir schon beinahe entwachsen", seufzte sie mit schief gelegtem Kopf. Runa schaute etwas gerührt drein und umarmte Gerda dann.
"Das wird aber nichts zwischen uns ändern", flüsterte sie ihrer Ausbilderin zu.
Ein wenig bitter hoffte Gerda darauf, dass Runa damit Recht haben würde.

Der Palast empfing sie mit aller Pracht, die der hiesige Adel aufzuwarten hatte. Als die beiden Frauen aus ihrer Kutsche ausstiegen, musste selbst Gerda kurz innehalten, um die Szenerie auf sich wirken zu lassen. Bereits hier draußen säumten Fackeln und Blumenarrangements die Wege. Bedienstete eilten umher und empfingen die Gäste im Namen der hohen Herren. Trotz dass sie recht früh hier angekommen waren, hatten sich schon etliche Adlige und angesehene Kaufleute hier versammelt. Es bestand kein Zweifel, von diesem Fest sollte man noch lange sprechen.
Runhild betrachtete ihre Umgebung ebenso interessiert wie ihre Lehrmeisterin, jedoch galt ihr Interesse auch den Mauern, die das Anwesen vom Rest der Stadt trennten. Die Fluchtpunkte in diesem Bereich schienen weitestgehend erreichbar geblieben zu sein, trotz der aufgestellten Fackeln. Das war soweit schon einmal beruhigend für sie. Lächelnd hakte sie sich bei Gerda ein und ging mit ihr gemeinsam den Weg zum Palastgebäude hinauf.
Es lag auf der Hand, dass der Prunk vom Hofe draußen auch im inneren des Palastes weiter geführt wurde. An allen Ecken und Enden durften sie sich an der Zurschaustellung des Wohlstands erfreuen.
"Jetzt verstehe ich, warum das Gerücht über einen Ritter der Krone geschürt wurde", murmelte Runa leise. Gerda nickte nur bedächtig und wahrte weiterhin ihre Miene. Eine Weile schlenderte sie gemeinsam durch die Flure. Als sie jedoch den eigentlichen Festsaal erreichten, trennten sie sich, um sich unter die anderen Gäste zu mischen.
Wie zufällig suchte Runa dabei die Nähe ihres Opfers auf. Der Mann entsprach ziemlich genau den Beschreibungen, welche die Gesellschaft ihr gegeben hatte. Er war jung und gewiss nicht ganz unansehnlich. Jedoch würde Runa darauf wetten, dass nur sein Reichtum ihn für die adligen Damen wirklich attraktiv machte. Der Gedanke festigte sich in Runa, als sie sein Lachen hörte. Der fast schon schrille Laut erinnerte sie eher an ein Schwein, als an einen blaublütigen Junggesellen. Von diesem ersten Eindruck ein wenig belustigt, suchte sie sich eine Hofdame, in der Nähe ihres Opfers, um völlig belanglos mit dieser zu plaudern. Die nächste Puderquaste war nicht weit entfernt und Runa wagte es fast schon Glück zu nennen, als diese ganz ohne weiteres Zutun anfing, sich mit ihr über den doch so attraktiven jungen Fürstensohn zu unterhalten. Gerda war eine gute Lehrerin gewesen und so fiel es Runhild nicht schwer, sich auf all die verzückten und schrecklich oberflächlichen Bemerkungen einzulassen. Tatsächlich ging sie sogar so weit mit der Anderen zu wetten, wer wohl die meisten Tänze mit dem Junggesellen ergattern würde. Gemeinsam rückten sie ihrem Opfer immer näher, bis sie schließlich mitten unter jenen standen, die sich direkt mit ihm unterhielten. Der Fürstensohn gab gerade einige Anekdoten zum Besten. Im Geiste ging Runa dabei ihre Möglichkeiten durch. Sie hatte gleich mehrere Utensilien für ihre Aufgabe vorbereitet, ein wenig Gift in ihrem Ärmel, ein gläserner Dolch in einer Blumenvase, die Handarmbrust im Garten bei den Statuen und nicht zuletzt auch das Seidenband an ihrer Haarspange. Zwar war sie weder eine Kämpferin, noch eine Mörderin aber mit einer dieser Waffen würde sie gewiss einen Angetrunkenen zur Strecke bringen können.
Irgendwann begannen einige Musiker zu spielen und einer der Herren in der Runde machte den Vorschlag zu tanzen. Vom bisherigen Glück verwöhnt witterte Runa ihre Chance, ihrem Opfer noch etwas näher zu kommen. Sie deutete einen Knicks an und wollte gerade mit einem koketten Blick den Fürstensohn um einen Tanz bitten, als sich jemand zwischen sie und ihn schob. Ihr höfliches "Darf ich bitten?", prallte an der Brust des Fremden ab, wie ein geworfener Stein an einer Mauer.
"Sehr gerne", antwortete der Fremde und ergriff ihre Hand, um sie zur Tanzfläche zu führen. Runhild vermied es, kurz mit den Zähnen zu knirschen. Es war ihm bewusst, dass die Aufforderung gar nicht ihm galt, so viel ließ sein Mienenspiel vermuten. Doch eine verpasste Chance war noch kein großes Ärgernis. Die Nacht war lang und Fürstensöhne mussten in der Regel nicht vor Mitternacht zu Hause sein. Also fügte sie sich ihrem vorläufigen Schicksal und tanzte mit dem Fremden. Zumindest konnte sie dabei einen flüchtigen Blick auf ihr Opfer werfen. Ihr Tanzpartner bemerkte dies sofort.
"Vergesst es. Der Sohn des Fürsten von Bregeburg ist kein Tanzpartner für Euch", teilte er ihr mit. Kurz schaute Runa fragen drein.
"Ihr versteht doch, was ich sage, oder?", die Stimme ihres Tanzpartners wurde deutlich ernster. Um ein Haar hätte Runa die Luft scharf eingesogen. War sie an einen Leibwächter geraten?
Der Fremde schenkte ihr einen ernsten Blick. Ein wenig drängte er sie von den anderen Tanzenden fort. Schließlich drehte er sie halb herum und packte sie am Oberarm. Runa erschrak ein wenig und sah sich hilfesuchend um. Doch sie konnte nichts entdecken, was sie aus dieser Situation retten würde. Nicht einmal Gerda war zu sehen. Innerlich fluchte Runa.
"Kommt mit", befahl der Fremde und schob sie aus dem Festsaal hinaus. Gemeinsam durchquerte er mit ihr einen Flur, bis er schließlich in einer unbelebten Ecke anhielt.
"Was soll das?", fuhr Runa ihn an. Sie konnte nicht verhindern, dass er sie so umdrehte, dass sie mit dem Rücken zu ihm stand und sie grob an die Wand drängte.
"Ich werde schreien", warte sie ihn.
"Nur zu, das kümmert hier keinen", antwortete er. Rasch hob er ihren Rock an und fuhr mit der Hand ihre Schenkel entlang.
"Wiederling!", knurrte Runa, "Aber ihr habt Euch die Falsche ausgesucht." Ruckartig riss sie den Kopf nach hinten. Doch er wich ihrer Bewegung aus und wirbelte sie herum. Nun wurde sie mit dem Rücken an die Wand gestoßen und noch im gleichen Moment griff er ihr in den Ausschnitt. Schlagartig wurde Runa klar, dass er sich nicht an ihr vergehen wollte, sondern sie durchsuchte. Der Gedanke brachte alles Andere als Erleichterung mit sich. Selbst wenn er sie unversehrt lassen würde - und darauf wollte sie lieber nicht wetten - , so hatte er ihr bereits einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es jetzt, nachdem bereits ein Verdacht gegen sie bestand, noch einmal zu versuchen wäre ziemlich töricht. Grob fuhr ihr der Mann durch die Haare und strich schließlich mit den Fingern über ihr Kleid. Trotz Runas Gegenwehr fand er bald wonach er suchte.
"Erwischt!", murmelte er, als er ihr das kleine, helle Beutelchen mit dem Gift aus ihrem Ärmel zog.
"Oh nein, ein Beutel. Wenn Ihr noch gewissenhafter sucht, könntet Ihr sogar ein Taschentuch finden", spottete Runhild in einem kurzen Anflug von Wagemut.
"Dann werdet Ihr sicher keine Bedenken haben, den Inhalt meines Fundes zu Euch zu nehmen. Nicht? Dachte ich mir", konterte er unbeeindruckt. Runhild schürzte die Lippen und verzog das Gesicht. Während der Mann seine Aufmerksamkeit noch ein wenig dem Beutel widmete, ging sie im Geiste bereits mögliche Fluchtversuche durch. Hier im Flur machte es wenig Sinn, die Flucht zu ergreifen. Es waren weder Fenster, noch ein naher Ausgang in Sicht und eine Möglichkeit unterzutauchen gab es auch nicht. Folglich ließ sie es zu, dass er sie wieder wenig zimperlich packte und weiter den Flur entlang schob. Sie durchquerten eine unbelebtere Ecke des Palasts und zu ihrem Glück stellte Runa fest, dass es nicht in einen klischeebehafteten Keller ging. Statt dessen glaubte sie zu erahnen, dass ihr Häscher eines der Nebengebäude ansteuerte, vielleicht sogar ein Wachhaus. Völlig sicher war sie sich aber nicht. Abseits der Feierlichkeiten war der Palast nur spärlich beleuchtet und es war schwer sich zu orientieren, wenn jemand einen ständig weiter nach vorne riss und zu schnelleren Schritten drängte. Sie verließen den Palast durch einen Nebeneingang und folgten einem von dichten Hecken gesäumten Weg. So wie er angelegt war, musste es sich wohl um einen Dienstbotenweg handeln. Hatte der Fremde vor, sie außerhalb des Palastes festzusetzen? Runas Vermutung bestätigte sich, als sie ein kleines, geradezu unscheinbares Tor in der Mauer passierten. Der Fremde wünschte der dort postierten Wache einen schönen Abend, bevor sie endgültig das Palastgelände verließen. Er musste den Wachmann also kennen. Oder aber er hatte ihn geschmiert. Innerlich fluchte Runa. Das ging alles viel zu schnell, als dass sie weitere Informationen zu ihrem Häscher hätte sammeln können.
Der Fremde steuerte recht schnell die etwas kleineren, dunkleren Straßen an. Doch Runa ahnte, dass dies keine Form der Diskretion war. Wo auch immer er sie hin bringen wollte, sie hatte nicht vor, diesen Weg mit ihm zu gehen. Aufmerksam sah sie sich um. Die Anwohner hier schliefen bereits und es gab nur wenig Lichter, die durch die Fenster auf die leere Straße fielen. Ab und zu zweigte eine Gasse ab, in der gerade eben ein Karren Platz hatte. Viel düsterer und verschlungener wurden die Wege allerdings nicht. Besser würden ihre Chancen zu entkommen wohl kaum werden. Eine Weile hielt Runa sich noch mit ihrer Gegenwehr zurück, dann wurde es Zeit zu handeln.
Plötzlich blieb sie mitten in der Bewegung stehen und beugte sich nach vorne. Den von ihrem Gegner auf den Rücken gehaltenen Arm drückte sie durch. Sie spürte, dass ihr Häscher überrascht seinen Griff etwas lockerte, entglitt ihm und rollte sich nach vorne ab. Aus der Bewegung heraus richtete sie sich sofort wieder auf. Um ein Haar hätte sie dabei auf ihren Rocksaum getreten. Ohne einen Blick auf den Mann zu verschwenden, spurtete sie los. Fahrig raffte sie ihr Kleid ein wenig, um mehr Bewegungsfreiheit zu haben. Hinter sich konnte sie die Schritte des Anderen auf dem Pflaster hören. Zufällig bog sie in eine Seitengasse ein. Ein paar Kisten standen dort, doch das sollte sie nicht aufhalten. Geschmeidig stieß sie sich vom Boden ab und glitt darüber hinweg. Ein abstehender Holzspan hinterließ einen langen Kratzer auf ihrem rechten Bein. Die Aufregung übertünchte den Schmerz jedoch. Der Mann hinter ihr ließ nicht locker. Sie musste sich etwas überlegen, um genug Distanz zwischen zu ihm aufzubauen und ein Versteck suchen zu können. Wieder bog sie ab. Leider war die nächste Straße genauso wenig vielversprechend, wie die letzte. Und ihr Verfolger kam immer näher. Jedenfalls klangen seine Schritte von Sekunde zu Sekunde lauter in ihren Ohren. Nicht umdrehen!, ermahnte sie sich in Gedanken, Wer sich umdreht vergeudet nur Zeit. Als sie an der nächsten Straßenecke erneut die Richtung wechselte, riskierte sie dennoch einen flüchtigen Blick über die Schulter. Aus dem Augenwinkel sah sie ihn auf sich zu kommen. Er war ihr viel zu nahe. Runa hatte keine Zeit mehr zu reagieren. Sie spürte, wie er sich gegen sie warf. Ein kruzer Schrei entfuhr ihren Lippen, gefolgt von einem Keuchen, als sie gegen die nahe Hauswand geworfen wurde. Ihr Kopf schlug unkontrolliert gegen den Stein. Kleine Funken flackerten in ihrem Blickfeld auf. Halb blind versuchte sie sich zu wehren und riss die Arme hoch. Diesen Fehler ließ er sie sogleich spüren, indem er ihr ein Knie in den Bauch rammte. Gleich darauf schlug er zu. Seine Faust traf ihr Gesicht so hart, dass sie beinahe erneut vor die Wand gestoßen wäre. Ruckartig stieß sie mit dem Ellbogen zu, um ihren Angreifer in die Rippen zu treffen. Irgendwie erwischte sie ihn auch, doch sie war sich nicht sicher, ob sie richtig getroffen hatte. Unter seinem nächsten Schlag duckte sie sich weg. Hastig vollführte sie eine halbe Drehung und trat nach ihm. Unbeeindruckt blieb er an ihr dran. Sein nächster Schlag war jedoch nur angedeutet. Runa wich ihrem Angreifer zur Seite hin aus und spürte, wie er sie mit seiner Linken packte und zu sich heran zog. Erneut rammte er ihr sein Knie in die Eingeweide. Als sie sich krümmte, wusste sie bereits, dass sie verloren hatte. Der nächste Schlag traf sie im Nacken und mit einem Mal lag sie am Boden. Sein Gewicht drückte ihr ins Kreuz. Er packte sie bei den Haaren und schlug ihren Kopf auf die Straße. Ein neuerlicher Funkenregen tanzte vor ihren Augen, dann wurde alles schwarz um sie herum.

Die Kälte weckte sie mit eisigen Bissen auf. Gleich mehrere Schauer jagten ihr über den Leib. Runhild blinzelte, doch auch jenseits ihrer Bewusstlosigkeit konnte sie fast nur Dunkelheit ausmachen. Wo auch immer sie sich befand, es gab nicht viel Licht um sie herum. Ganz schwach konnte sie einen steinernen Fußboden ausmachen. Dass man sie entkleidet und an einen Stuhl gefesselt hatte, spürte sie mehr, als dass sie es sah. Für einen Augenblick gestattete sie es sich durchzuatmen. Ihr Bewusstsein kehrte vollständig zurück und brachte den Schmerz mit sich. Erst jetzt, spürte sie das Brennen und Pochen in ihrem Schädel. Ihre Glieder waren steif und kalt. Wie lange sie wohl schon in dieser Haltung gefesselt war? Die verkrampften Muskeln ließen jedenfalls keinen Zweifel daran, dass sie wohl schon eine ganze Weile an diesen Stuhl gefesselt war. Ihre Füße taten weh. Man hatte sie auf irgend einen Untergrund gestellt, der sich mit vielen, kleinen Spitzen in ihre Sohlen bohrte. Runhild bemühte sich, die Knie ein wenig hoch zu ziehen und damit auch die Füße leicht anzuheben. Ungewollt entfuhr ihr ein leises Stöhnen dabei.
Plötzlich nahm sie hinter sich eine Bewegung wahr. Noch bevor sie in irgend einer Weise reagieren konnte, ergoss sich ein Schwall eiskalten Wassers über sie. Runhild schrie kurz auf. Die Kälte presste ihr die Luft aus den Lungen und sorgte dafür, dass sich ihr Körper krampfend gegen die Fesseln auflehnte. Keuchend vernahm sie, wie ein Eimer hinter ihr abgestellt wurde.
"Wer seid Ihr? Was wollt ihr von mir?", fragte sie in die Finsternis. Es kam keine Antwort. Wer auch immer sich hier mit ihr im Raum befand, er musste völlig still stehen. Die Zeit verstrich. Zitternd rang die junge Frau mit der Kälte.
Irgendwann hörte sie, wie der Eimer wieder aufgehoben wurde. Ein schwarzer Schemen ging an ihr vorbei und verschwand irgendwo in den Schatten vor ihr. Der Eimer wurde wieder abgestellt und die Schritte entschwanden endgültig irgendwo in der Dunkelheit.

Das Geräusch eines Eimers, der ins Wasser getaucht wurde, riss Runhild aus ihrem Dämmerzustand. Ein leises Wimmern entfuhr ihr. Es ging wieder los.
"Verdammt nochmal, redet endlich mit mir. Was wollt ihr?", flüsterte sie schwach. Siebzehn Mal war er bereits bei ihr gewesen. Jedes Mal ohne auch nur einen Laut von sich zu geben. Manchmal hatte er nur einen Eimer gehabt, manchmal mehrere. Nicht immer war sie erwacht, bevor er seine Folter fortsetzte. Runhilds Körper taumelte irgendwo zwischen Taubheit und Schmerzen hin und her. Ein kehliges Husten entfuhr ihr. Eher widerwillig hob sie den Kopf und starrte in die Dunkelheit, in der er sich auf sie zu bewegte. Im Grunde fehlte ihr schon längst die Kraft noch gegen ihn anzukämpfen. Aufgeben konnte sie jedoch auch noch nicht.
"Ihr habt keine Fragen und ich habe Euch nichts zu erzählen. Welche Befriedigung verschafft Euch das hier also?", presste sie heiser hervor, als er vor sie trat und den Eimer neben ihrem Stuhl abstellte. Schweigend starrte er auf sie herab. Dann endlich antwortete er. Es waren nur zwei Worte, doch sie reichten aus, um seine Stimme unwiderruflich in ihr Gedächtnis einzubrennen.
"Ach verdammt", sagte er und holte aus. Der Schlag traf sie an der rechten Schläfe, unerwartet und hart. Runhilds Kopf wurde zurück geworfen. Der Schmerz explodierte in ihrem Gesicht, jedoch nur kurz. Bereitwillig gab sie sich der Dunkelheit hin, die nach ihren Sinnen griff.

Die Wärme kam überraschend. Nur schwerfällig löste Runhild sich aus der gnädigen Umarmung ihrer Bewusstlosigkeit. Doch die veränderte Umgebung weckte ihren Geist. Alles um sie herum war unerwartet warm und weich. Auch die Schmerzen wummerten nur dumpf hinter einem unsichtbaren Vorhang. Der Geruch von warmen Honigwein und das Knistern eines Feuers weckten ihre Sinne. Einige Minuten wartete sie ab und ließ die Eindrücke auf sich wirken, dann erst öffnete sie die Augen.
Ihr Foltermeister saß an ihrer Seite und blickte sie an. Schrecken und Anspannung fuhren ihr durch den Leib und sie sah sich hastig um. Sie lag in einem Bett, umgeben von weichen Fellen und Kissen. Flackerndes Kaminlicht erhellte den Raum und gab den Blick auf ein kleines Tischen mit zwei Krügen und Bechern Preis. Eine Phiole stand daneben. Nichts, was man effektiv als Waffe hätte nutzen können. Auch der Rest des Raumes gab nichts her. Es war einfach eine kleine Stube, wie man sie in jedem Haus der Stadt wohl finden konnte.
Runhilds Verstand mischte sich ein. Der Mann hatte es schon einmal geschafft, sie zu stellen und zu überwältigen. Da war sie in deutlich besserer Verfassung gewesen und hatte zudem eine vielversprechendere Ausgangslage gehabt. Es jetzt auf einen Kampf ankommen zu lassen wäre außerordentlich dumm. Also blieb sie so ruhig wie möglich liegen und wartete ab, dass er den ersten Zug machte.
Der Fremde ließ sich Zeit damit, auch nur irgendetwas zu tun, als sie anzustarren. Doch schließlich fand er eine Hand voll Worte.
"Verzeih mir, bitte", sagte er leise und strich ihr eine verklebte Haarsträhne von der Stirn.
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Re: Challenge: Was ich noch sagen wollte...

Beitrag von Schneemaehne » 11.08.2017 19:07

Hui, da hat sich das Warten ja 100% gelohnt! Und es ist mir unglaublich peinlich, dass ich vergessen habe das neue Stichwort ganz "offiziell" zu posten. Wobei, wir sind ja eh nur noch zu zweit...
Aber ich hole das gleich nach. Soll der Monatswechsel die Deadline bleiben oder soll ich von heute an den Monat rechnen?

Mir hat übrigens der Weg durch die Stadt toll gefallen. Das war atmosphärisch sehr dicht und obwohl da viele komplexe Bewegungen nebeneinander und gleichzeitig liefen konnte man das alles sehr schön visualisieren. Fand ich super! <3
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Re: Challenge: Was ich noch sagen wollte...

Beitrag von Lynx » 11.08.2017 20:06

Dankeschön!
Bei dem Weg durch die Stadt hatte ich ein klein wenig "Hilfe". Ein Clip über Verteidigungstaktiken zusammen mit Assassins Creed Spielen hilft da ungemein. ^^'

Ganz großkotzig, so als hätte ich diesmal nicht mit 11 Tagen Verspätung gepostet, würde ich sagen, der Erste reicht mir als Deadline aus. Aber wie schaut es bei dir aus?
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Re: Challenge: Was ich noch sagen wollte...

Beitrag von Schneemaehne » 14.08.2017 00:41

Ich sollte es hinbekommen. Beziehungsweise werde ich wohl aussetzen müssen, mir fällt nämlich absolut nichts ein. Gähnende Leere.
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Re: Challenge: Was ich noch sagen wollte...

Beitrag von Schneemaehne » 14.08.2017 00:42

Dann ohne weitere Umschweife ab in die nächste Runde :)


Das siebenundzwanzigste Stichwort lautet:

"Feuer"

Der Durchgang der Challenge endet am 01.09.17
Zuletzt geändert von Schneemaehne am 17.08.2017 00:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Challenge: Was ich noch sagen wollte...

Beitrag von Lynx » 14.08.2017 09:39

Also wenn dir so gar nichts einfällt, wir könnten auch auf "Feuer" umschwenken? Denn mir ist auch aufgefallen, dass ich damit sonst ein Kapitel überspringen und meine Muse ignorieren würde.
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Re: Challenge: Was ich noch sagen wollte...

Beitrag von Schneemaehne » 16.08.2017 01:06

Wäre mir sehr lieb! Können uns danach gerne mit dem Häkeln befassen aber mit Blick auf den fortgeschrittenen Monat würde ich "Feuer" bevorzugen, da habe ich nämlich sofort eine Idee...
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Re: Challenge: Was ich noch sagen wollte...

Beitrag von Lynx » 16.08.2017 18:29

Dann machen wir das so und sparen uns das Häkeln für irgendwann mal auf. :)
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Re: Challenge: Was ich noch sagen wollte...

Beitrag von Schneemaehne » 17.08.2017 00:27

Ist geändert <3
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Re: Challenge: Was ich noch sagen wollte...

Beitrag von Lynx » 24.08.2017 14:33

Uhaha, Erste! Das Schöne am SL-Dasein ist, dass man zum Hintergrund seiner Charaktere auch problemlos NPCs und deren Hintergründe einbauen kann. Hihi. Hier also ein Hintergrund von den Figuren eines Hintergrundes... (Ok, Nardon wird irgendwann auch mal in der Kampagne auftauchen aber bis dahin ist noch etwas Zeit...

Krieger aus der Asche

Schreie hallten an den Hauswänden wieder. Manche von ihnen zornig, andere verzweifelt. Wieder andere zeugten von Schmerzen und Angst. Gerda trieb ihrem Pferd die Hacken in den Bauch, um ein wenig näher an den kleinen Ort naher der Suderländischen Grenze heran zu reiten. Noch bevor die Sonne unterging, würde kaum mehr als ein paar ausgebrannte Ruinen übrig sein. Die Menschen dort waren allesamt Unschuldige, jedenfalls soweit, wie Menschen überhaupt unschuldig sein konnten. Ihr Heimatdorf war nichts weiter als ein Baueropfer, welches die Aufmerksamkeit Angors* auf sich ziehen und von den Rissen in der eigenen Stadtmauer ablenken sollte. Izma II.** würde sich noch gewaltig wundern, wenn er erst bemerkte, was unmittelbar vor den Toren seiner geliebten Hauptstadt auf ihn lauerte und auf den rechten Moment wartete, zuzuschlagen.
Drei Schatten tauchten an der Kante des kleinen Hangs auf, der zu dem breiten Bach hinab führte. Zwei von ihnen gehörten zu Gerdas Untergebenen, das erkannte die Bardin sofort. Sie flankierten einen dritten Mann, der sich eher mitschleifen ließ, anstatt selbst zu laufen. Hinter ihnen ging gerade eines der Hausdächer in Flammen auf.
"Herrin, wir haben diesen hier im Dorf gefunden. Er trägt das Wappen der Krone bei sich."
Die beiden gaben dem geschunden aussehenden Mann einen Stoß in den Rücken, woraufhin dieser nach vorne stolperte und auf die Knie fiel. Keuchend stützte er sich mit einer Hand am Boden ab. Es dauerte einige Herzschläge, bis er langsam den Kopf hob und trotzig zu Gerda hinauf schaute.
"Na was sagt man dazu?", Gerda klang belustigt, der Argwohn schlich sich jedoch hinter ihre Maske. Jemanden aus der geheimen Garde Angors hier zu treffen, dass hatte sie gewiss nicht erwartet. An einen Zufall wagte sie jedenfalls nicht zu glauben.
"Geht ruhig, ich werde schon mit ihm fertig", erteilte sie den beiden Mitgliedern ihres Orden den Befehl. Diese nickten nur kurz und wandten sich ab, um zum Dorf zurück zu kehren.
"Weißt du wer ich bin?", richtete die Bardin in spielerischem Tonfall wieder das Wort an den Mann. Er sah noch so jung aus. Es war fast ein wenig schade, dass er keine Zukunft haben würde.
"Ja", antwortete er. Wenigstens war er ehrlich. Es hätte keinen Sinn gemacht, wenn er es geleugnet hätte... oder zumindest keinen Unterschied.
"Ihr seid ein Mitglied der Gesellschaft der Spinne. Und diejenige, die die Fäden hinter diesem feigen Angriff gezogen hat. Das ist auch der Grund, weshalb Ihr mich töten werdet."
"Schön, dann können wir uns ja eine Menge unnötiges Geplänkel sparen. Woher weiß die Krone von unserem Vorhaben hier?", Gerdas Stimme wurde geschäftlich nüchtern.
"Das wüsstet Ihr wohl gerne", antwortete der Mann und lachte leise. Dabei verschluckte er sich und hustete einige Male kräftig, bevor er einen kleinen Schwall Blut ausspie.
"Bitte, zwingt mich nicht, es aus Euch heraus zu schneiden", blaffte die Bardin. Sie gab sich Mühe, dabei so selbstsicher wie möglich zu klingen. Jedoch zweifelte sie daran, dass ihre Fähigkeiten zu foltern ausreichen würden, um einen Ritter der Krone zum Reden zu bringen. Diese Männer waren weit mehr als exzellente Kämpfer und Beschützer im Hintergrund. Ihre Ausbildung machte aus ihnen die perfekten Wächter über das Reich. Loyal, hart im Nehmen und absolut verschwiegen. Izmars kleine Privatarmee agierte in den Schatten, tat dies aber so effizient, dass sie wohl der einzige Feind waren, den die Gesellschaft der Spinne überhaupt fürchten musste. Nur wenige Männer schafften es überhaupt, das jahrelange Training zu überstehen. Gerdas Blick glitt über den jungen Mann. Er musste schon als Kind zu den Rittern gekommen sein. Anders konnte sie sich sein Alter nicht erklären. Genau wie sie selbst, schoss es ihr kurz durch den Kopf. Sie waren alle Kinder eines Krieges, der jenseits des Horizonts der einfachen Bevölkerung ausgefochten wurde. Rasch wischte sie diesen Gedanken wieder beiseite. Leichtfüßig schwang sie sich aus dem Sattel und trat an den Kronenritter heran. Er hockte noch immer am Boden, sodass sie selber in die Knie gehen musste, um ihn zu erreichen. Aus ihrem Ärmel zog sie ein Stilett hervor. Langsam und wortlos drückte sie ihm die Spitze gegen die Unterlippe. Blut quoll hervor, als sie die Klinge nach unten zog.
"Du musst schon etwas tiefer schneiden", feixte er.
"Verflucht!", fuhr Gerda ihn an und schlug ihm mit dem Knauf ihrer Waffe vor die Nase, "Ich werde es doch ohnehin heraus finden. Ganz gleich ob ich dich davor oder danach töte!"
Sie erhob sich und trat ihm in die Rippen, sodass er etwas unbeholfen auf die Seite kippte.
"Schon gut, schon gut", hustete er und hob beschwichtigend eine Hand. Es war so oder so zu spät für ihn, dass wussten sie beide.
"Sie wissen es gar nicht", antwortete er auf Gerdas eingängliche Frage.
"Was?"
"Es ist die Wahrheit. Ich bin in eigener Sache hier."
Das klang nicht nach einer Lüge. Argwöhnisch schaute Gerda auf ihn herab. Sollte es wirklich nur Zufall gewesen sein, dass er hier war?
"Gut", sagte sie nach einer Weile, "Wenn das die Wahrheit ist, mit der du abtreten willst..."
"Ich habe nur einen letzten Wunsch", unterbrach er sie.
"Bitte?", erneut schwang der Unglaube in Gerdas Stimme mit, "Na gut, äußere ihn. Ich werde mir überlegen, ob ich ihn dir gewähre."
Ein wenig ungeduldig verschränkte sie die Arme vor der Brust. Wenn das eine List war um sie hin zu halten, dann eine schlechte.
"Meine Frau und meine Tochter...", begann er. Gerda erkannte, wie er sich bemühte, seine Emotionen im Zaum zu halten.
"Verschont sie bitte. Die beiden haben mit dieser Sache nichts zu tun. Sie sind der Grund weshalb ich hier bin."
Er machte eine kurze Pause, in der er weiter mit sich rang.
"Sie wissen nichts von alldem. Sie denken, ich würde als Leibwächter für irgend einen wohlhabenden Händler arbeiten...Bitte, rettet ihre Leben. Danach gehöre ich Euch."
Die Stimme des Ritters brach. Ein Stich fuhr Gerda durchs Herz. Jedoch dufte sie sich von so etwas nicht beirren lassen. Sie hatte es in ihrem Orden nicht durch Milde soweit gebracht. Einen Augenblick lang wägte sie die Situation ab.
"Ich bin nicht dumm. Und lebensmüde schon gar nicht. Daher werde ich ganz bestimmt nicht deine Familie retten. Aber ich mache dir ein Angebot."
Gerda legte eine kurze Pause ein, wohl wissend dass sie ihn damit ein klein wenig leiden ließ.
"Ich lasse dir die Chance dort hinein zu gehen und deine Lieben heraus zu holen. Wenn du das schaffst, sollen sie frei sein und ich werde persönlich dafür sorgen, dass ihnen kein Haar gekrümmt wird. Dein Schicksal liegt jedoch so oder so in meiner Hand."
Er nickte, ohne zu zögern.
"Gut, kannst du laufen?", fragte Gerda. Nicht dass sie ihm ihr Pferd geliehen hätte.
"Für sie könnte ich sogar fliegen", murmelte er in einem Anflug von Heldenmut.
"Na dann. Viel Glück", mit der Hand deutete Gerda in Richtung des Dorfes. Die leuchtenden Flammen auf den Dächern züngelten vor einer schwarzen Rauchsäule, die sich zäh den Himmel hinauf wandt.
Der Ritter der Krone erhob sich. Erst noch wankend, doch schon nach wenigen Metern rannte er von seinen Gefühlen getrieben über die Wiesen. Gerda blickte ihm eine Weile nach und wollte sich dann ihrem Pferd zuwenden.
"Meisterin Lindborn?", erklang hinter ihr eine schnarrende Stimme. Erschrocken fuhr Gerda zusammen.
"Feuerwurm!", herrschte sie den Mann an, der sich offensichtlich an sie heran geschlichen hatte. Sogleich besann sie sich aber auf ihre Lage und schlug einen deutlich versöhnlicheren, sanfteren Ton an.
"Verzeih mir. Aber wie kannst du mich nur so erschrecken?"
"Ich habe Namen und Ruf zu wahren", gab er zurück und lächelte sie an.
Du schleimiges, kleines Ungeziefer, dachte Gerda sich im Stillen und verbarg ihre Abneigung gegen diesen Mann hinter einem charmanten Augenaufschlag.
"Entschuldigt aber ich kam nicht umhin, Euch zuzuhören", schnarrte Feuerwurm. Natürlich nicht, dachte Gerda, du kriechst doch ständig in irgendwelchen dunklen Winkeln herum und belauschst andere.
"Meint Ihr, dieser Handel mit dem Kronenritter geht mit unseren Plänen hier konform? Ich meine, das ist sicher nichts, was die Gesellschaft der Spinne mit der Auslöschung des Dorfes bezwecken wollte. Zudem ist er jetzt im Bilde. Was hält ihn davon ab, einfach zu fliehen und uns den langen Arm des Gesetzen auf den Hals zu hetzen?"
Gerda besah sich den Magier von oben bis unten. Ihm war durchaus zuzutrauen, dass er sie verraten würde, vermutlich sogar mit Genuss. Vermutlich erhoffte er sich so seine Position in der Gesellschaft zu festigen oder vielleicht sogar zu verbessern. Denn im Grunde war er ein Nichts. Sie machten sich seine Fähigkeiten der Magie zunutze, besonders die ein Feuerelementar herauf zu beschwören. Das machte ihn zu einem besseren Handlanger aber keinesfalls zu jemandem, der eine wichtige Rolle spielte.
"Mein Guter, wer sagt denn, dass ich die Wahrheit gesprochen habe. Ich fürchte fast, Ihr erkennt die Tragweite dieses kleinen Spiels nicht. Schaut doch"
Sie trat neben ihn und legte ihm eine Hand auf die Schulter. Mit einem Kopfnicken deutete sie auf die dunkle Silhouette des laufenden Mannes. Er hatte die Häuser schon fast erreicht.
"Schaut genau hin", wiederholte sie und ließ das Stilett in ihre freie Hand gleiten. Der Magier bemerkte ihr Vorhaben zu spät. Mehr als einen fragenden Blick brachte er nicht zustande, als Gerda ihm ihr Stilett schräg unter das Kinn rammte. Fast augenblicklich sackte er in sich zusammen und stürzte zu Boden. Gerda folgte der Bewegung, um ihre Waffe am Saum der Magierroben zu säubern. Ein lauter Knall ließ sie ihren Blick heben. Im Dorf entlud sich eine gewaltige Feuerwoge, die sogleich ein Haus komplett ins Nichts riss. Ein Elementar!, schoss es Gerda durch den Kopf. Offenbar hatte der Feuerwurm sich nicht damit begnügt, einen Brand zu legen. Durch den Tod des Magiers war das Wesen wohl nicht auf seine Ebene zurückgekehrt, sondern vielmehr befreit worden. Gerda verzog das Gesicht.
"Jetzt wird es wohl richtig spannend", sagte sie ärgerlich zu sich selbst. Mit ein paar Söldnern würde der Kronenritter wohl fertig werden, daran zweifelte sie nicht. Wie es sich jedoch mit einer magischen Kreatur verhielt, stand auf einem anderen Blatt geschrieben. Es wäre schon ein wenig bedauerlich, wenn sie ihre neu gewonnene Spielfigur gleich wieder verlöre, noch bevor sie diese überhaupt aufs Spielfeld gebracht hatte.
Gerda kehrte zu ihrem Pferd zurück und stieg wieder in den Sattel, um ein wenig Abstand zwischen sich und der Leiche Feuerwurms zu bringen. Sie suchte sich eine erhabene Position, von der aus sie das Dorf gut sehen konnte. Dann hieß es warten, wie die Spinne im Netz.

Die Dämmerung brach über sie herein und mit dem verblassen des Lichtes verstummten auch die Schreie. Das Feuer war schon vor einiger Zeit verloschen. Nur noch Glutnester glommen zwischen den Ruinen. Doch bislang hatte Gerda sich vorsichtig zurück gehalten. Nun aber loderte die Neugierde in ihr. Vorsichtig ritt sie in den kleinen Ort hinein und sah sich suchend um.
Nach einer Weile fand sie, wonach sie suchte. Im ersten Moment hielt sie die am Boden kauernde Gestalt für tot. Grauschwarz hockte er inmitten einer Ruine. Asche bedeckte seinen gesamten Körper. Um ihn herum lagen verstreut einige Erdklumpen. Manche von ihnen waren mit rot glühenden Adern durchzogen. Hatte er etwa...? Gerda ließ sich aus dem Sattel gleiten und näherte sich vorsichtig. Er bemerkte ihr Näherkommen.
"Bring es zu Ende", seine Stimme klang rau und trocken. Zwar lag ein breites Schwert neben ihm am Boden, doch Gerda war sich sicher, dass er es nicht gegen sie richten würde.
"Nein", sie trat an ihn heran. Er hob den Blick nicht, sondern blieb regungslos am Boden.
"Du solltest besser aufpassen, mit wem du einen Handel eingehst. Und auch was die Bedingungen sind. Dein Schicksal liegt in meiner Hand aber das bedeutet nicht, dass ich dich töten werde."
Sie feixte, besser hätte es für sie nicht laufen können.
"Du wirst leben. Und du wirst genauso weiter machen wie zuvor. Nur halt ohne dein Liebchen und ihr Balg. Ich werde über deine Identität als Ritter der Krone Verschwiegenheit wahren, du wirst es ebenso tun. Und wage es nicht, dich selbst zu richten. Ab und an werde ich einen Gefallen von dir einfordern. Das ist alles."
Wortlos nickte er ihre Forderung ab.



*Angor= Hauptstadt Trions
** Izma II.= Herrscher Trions
Nur der Irrtum ist das Leben.
und das Wissen ist der Tod


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