Splitter der Unendlichkeit

Selbstgetextetes und Selbstgemaltes...

Moderator: Moderatoren

Antworten
Benutzeravatar
Schneemaehne
Wissender
Beiträge: 1931
Registriert: 06.01.2011 22:03
Antispam: Nein
Bitte die mittlere Nummer angeben (3): 3
Wohnort: Hinterm dritten Stern links ab und dann immer gerade aus
Kontaktdaten:

Splitter der Unendlichkeit

Beitrag von Schneemaehne » 28.01.2012 20:17

Den ganzen schönen Geschichten hier und meiner fehlenden Motivation und Möglichkeit diese Szenen - wie zuerst geplant - in zeichnerischer Form umzusetzen zu verdanken...

~oOo~
Licht fiel durch die hohen Fenster in den Raum hinein. Es wurde von dem blank polierten Boden reflektiert, malte helle Streifen an die Wände und die reich verzierte Decke.
„Warum?“
Die Luft roch nach Sommer. Er war sich nicht sicher, wie Sommer roch, aber der Geruch von warmen Steinen, von frisch geschnittenem Gras und leichtem Leinenstoff erinnerte ihn daran. Durch ein geöffnetes Fenster wehten die Gerüche von hunderten Blüten herein. Manche waren schwer und voll, andere so fein und unscheinbar, dass er sie nicht erkannt hätte, wüsste er nicht, dass sie im Garten wuchsen. Er schloss die Augen und atmete tief ein, sog den Blütenduft und die Wärme in sich auf.
„Warum, Khaleigh? Du weißt genau, wie ich zu dieser Entscheidung stehe. Wir haben darüber bereits geredet.“
„Vater, bitte“, hörte er sich selbst sagen. Seine Stimme war noch etwas höher als die seines Vaters, aber sie hatte schon dessen rauen Unterton. „Ich weiß, dass weder du noch Mutter damit einverstanden sind. Aber das ist meine Entscheidung und ich habe sie gefällt. Ich verlange nicht, dass ihr sie gut heißt. Ich verlange nicht, dass ihr mich unterstützt. Aber ich bitte um euren Segen.“
Stille breitete sich aus. Vorher war es auch still gewesen, aber diese neue Stille war anders. Sie war kühl und berechnend, kannte weder Lichtstreifen noch Sommerduft. Sie beunruhigte ihn.
Mehrere Minuten verstrichen, bevor sein Vater einen tiefen Seufzer ausstieß. Schuldbewusst sah er zu ihm hinüber. Alt sah er aus, zumindest so alt, wie ein Alb aussehen konnte. Wenn er sich wie jetzt die Schläfen rieb, sah er sogar noch älter aus. Natürlich, sein Haar war noch immer voll und rabenschwarz, sein Körper schlank und sehnig. Das Blut, was in seiner Familie floss, war rein und stark und er konnte sich an keinen einzigen Tag erinnern, an dem sein Vater je krank gewesen war. Ein Alb, der nicht durch Klinge oder Gift den gewaltsamen Tod fand, konnte ewig leben ohne jemals alt und gebrechlich zu werden. Aber trotzdem kannte Khaleigh seinen Vater zu gut, als dass ihm die ersten Anzeichen eines langen und anstrengenden Lebens entgehen würden. Er entdeckte die feinen Linien um die Augen, die steile Falte zwischen den Brauen. Den bitteren Zug um den Mund und die dünnen Narben, kaum sichtbar auf der sonst makellosen Haut. Khaleigh senkte den Blick, richtete ihn starr auf seine eigenen Hände.
„Der Bogen ist die traditionelle Waffe unseres Volkes. Seit Caphalors* Zeiten steht er für unsere Überlegenheit in allen Schlachten. Unsere Schützen sind die besten, die es gibt. Mit dem Bogen haben wir uns unsere Heimat erkämpft und sichern sie seit jeher. Ihm verdankst du dieses Haus, dein gutes Leben, deine Ausbildung. Khaleigh, warum?“
„Weil mir der Weg des Schwertes etwas gibt, dass mir dein Bogen nicht geben kann, Vater.“
„Was soll das sein? Wenn dich die Kunst locken würde, wie deine Schwestern, wenn du das magische Potential deiner Mutter geerbt hättest, das würde ich verstehen. Aber…“ Er machte eine Pause, stand auf, ging umher. Khaleigh musste dafür nicht aufsehen, er konnte hören wie sein Vater sich bewegte.
„Es ist der Ruhm, nicht wahr? Dich lockt nicht die Kunst des Kampfes, dich lockt einzig und allein der Glanz, die Ehre die man mit dem Schwert angeblich so leicht erringen kann. Solche Einfalt ist nicht, was wir dich gelehrt haben.“
„Wir haben eben so viele Meister der Klingen wie Meisterschützen, Vater, auch wenn du das nicht sehen willst. Selbst dein hochverehrter Caphalor greift von Zeit zu Zeit zum Schwert. Und ich habe nicht vor, mich von meinem Weg abbringen zu lassen, nur weil irgendeine Tradition mir solches vorschreibt! Ich respektiere meine Familie und ich bewundere die Talente und Taten meiner Vorfahren, aber ihr Weg ist nicht der meine. Hast du mich je kämpfen sehen? Unermüdlich konntest du mich mit dem Bogen üben lassen, den Schwertkampf hast du nur zu gerne anderen überlassen. Warst du je dabei, wenn ich die Klinge führte?“ Ohne dass er es wollte wurde seine Stimme bei jedem Wort lauter, den letzten Satz schleuderte er ihm geradezu entgegen. „Hast du mich jemals kämpfen gesehen?!“
Er sprang auf, der Zorn, der erneut in ihm aufloderte, war heiß und wild und er konnte bereits spüren wie die Wutlinien über sein Gesicht zuckten. Sein Gegenüber schien davon allerdings nicht beeindruckt zu sein. „Es ist der Trotz der Jugend, der da aus dir spricht, Khaleigh.“ Sein Tonfall war so sanft und ruhig, dass es dem Jüngeren einen Schauer über den Rücken jagte. Hätte er ihn angeschrieen, ihn zu Recht gewiesen oder ihn geohrfeigt, das alles kannte er. Dieser lauernde Unterton jedoch war ihm neu.
„Geh, wenn du musst und tu es, wenn nicht mit meinem Wohlwollen, doch zumindest nicht im Streit. Geh und suche deinen Ruhm und deine Ehre. Kehre als Benamoi* zurück, und du hast meinen vollen Respekt. Wage es, dich in deinem Übermut auch noch den Kometen* anzuschließen, und du wirst dieses Haus nicht wieder betreten dürfen.“
Khaleigh gab ein lautes Knurren von sich. Der Zorn war so schnell verbrannt wie er aufgelodert war, was blieb war bittere Galle. „Die Kometen, Vater? Hältst du so wenig von deinem eigenen Sohn, als dass ich den Gestirnen* nicht auf ewig treu bleiben würde? Glaubst du das?“ Er machte einige Schritte auf ihn zu, wurde dann jedoch von seinem Blick aufgehalten. Schwarze Augen bohrten sich in seine, genauso scharf und treffsicher wie es die Pfeile seines Vaters angeblich waren. Auch bebte der Ältere nicht vor Zorn wie Khaleigh selber es tat und keine Wutlinien entstellten sein Antlitz. Alles was er in den strengen Zügen finden konnte, war Enttäuschung und ein sonderbarer Anflug von Mitleid.
„Geh, Khaleigh. Unser Gespräch ist hiermit beendet.“
Einige Herzschläge lang standen sie sich noch gegenüber, dann wirbelte der junge Alb auf dem Absatz herum und verließ im Laufschritt das Haus. Laut knallend fielen die schweren Türen hinter ihm zu. Auf dem Platz stand sein Nachtmahr, gehalten von einem ängstlich aussehenden Sklaven. Unwirsch riss er ihm die Zügel aus der Hand und schwang sich in den Sattel. Die Taschen waren bereits gepackt, der Weg war nicht lang. Ohne sich noch einmal umzusehen bohrte er dem Rappen die Absätze in die Flanken und trieb ihn vom Hof und in die Straßen hinein. Über ihm zogen sich erste Wolken zusammen, es war fühlbar kälter geworden. Für einen Moment erschien es ihm wie ein böses Omen, doch dann schob er den Gedanken beiseite. Etwas ruhiger lenkte er das große Tier zwischen Passanten, anderen Reitern und Wagen hindurch, die alle vorm Einsetzen des Regens noch ihr Ziel erreichen wollten. Ihm war es gleich ob er nass werden würde oder nicht, die nächsten Monate und Jahre würden weit mehr Unannehmlichkeiten mit sich bringen. Aber das nahm er in Kauf. Und er würde seinen Vater beim Wort nehmen, schwor er sich. Eines Tages würde er mit den Ehrenzeichen eines Benamoi das Haus betreten. Eines Tages…

Als er die ersten Ausläufer Kashagòns* erreichte, prasselte der Regen bereits auf allen Dächern. Die Dunkelheit senkte sich schnell über den Krater, flutete durch ihn hindurch wie schwarzes Wasser. Und inmitten der Tropfen verschwand ein Schatten ungesehen in der einbrechenden Nacht.
~oOo~

Kleine Begriffserklärung, da mein Khaleigh doch sehr eng an die in Markus Heitz' Büchern (Die Zwerge und Die Albae) gegebenen Umstände und Ideen gebunden ist:
Caphalor
Berühmter Bogenschütze und außergewöhnlich guter Krieger der Albae; dadurch, dass er trotz allem Ruhm den Kontakt zum Volk nicht verloren hat, ist er vor allem bei den einfachen Leuten beliebt. Er sollte später als größter Held in die Geschichte eingehen, um dann den katastrophalen Fall seines Volkes zumindest im Anfang mitzuerleben. Davon ist allerdings noch nichts zu spüren. Khaleighs Vater verehrt ihn vor allem wegen seiner Fähigkeiten als Schütze und dem Umstand, dass er es war, der den Standartbogen der albischen Armee optimiert und als wichtigste Waffe eingeführt hat.
Benamoi
Bezeichnung für einen Anführer einer militärischen Einheit. Meistens mit besonderen Ehren verbunden.
Kometen
Offizielle Erklärung: "Als Kometen werden Albae bezeichnet, die die Politik der Machtausdehnung befürworten. Sie verlangen eine Ausdehnung des Albae-Herrschaftsgebietes und eine stetige Vergrößerung des Albae-Reiches. Ihnen gegenüber stehen die Gestirne."
Nach dem, was ich in den Büchern gelesen habe, scheint diese Partei eine aggressivere Politik zu betreiben und wird eher von den jüngeren Generationen unterstützt.
Gestirne
Offizielle Erklärung: "Als Gestirne werden Albae bezeichnet, die die Politik des Verharrens befürworten. Sie wollen keine Ausdehnung der Grenzen, sondern eine bessere Befestigung und Verbesserung der Sicherheit. Sie sind der Meinung, dass ein vergrößertes Reich nicht kontrolliert werden könne. Ihnen gegenüber stehen die Kometen."
Man kann also sagen die Konservativen. Vor allem von den Älteren bevorzugt.
Kashagòn
Offizielle Erklärung: "östlicher Strahlarm Dsôn Faïmons. Hier siedelten sich diejenigen Albae an, die ihr Leben ganz der Kampfeskunst verschrieben haben. Die härtesten, diszipliniertesten und tödlichsten Albae-Krieger werden in den Akademien Kashagòns ausgebildet."
Dsôn, auch als "Schwarzes Herz" des Reiches bezeichnet, ist die Hauptstadt der Albae.
Splitter der Unendlichkeit
Kein besonders episch anmutender Titel, sondern eine albische Zeiteinheit. Kürzer als ein "Teil der Unendlichkeit". Wie lang genau war mir noch nicht möglich auszutüfteln.

Okay, ich hoffe ich habe alles abgedeckt. Erster Text seit zwei Jahren, ich schätze das merkt man. Vielen Dank an Karne fürs Korrigieren meiner Lieblingsfehler und die ehrliche Kritik^^'

______________________________________________

Teil zwei, auch wenn ich diese Szene weniger geglückt finde. Aber jetzt spukt sie wenigstens nicht mehr in meinem Kopf herum...
~oOo~
Das Geräusch von Stahl auf Stahl hatte ihn geweckt. Er fuhr mit klopfendem Herzen und auf alles gefasst auf, nur um sofort mit einem unterdrückten Stöhnen wieder zurück in die Kissen zu fallen. Sterne flammten für einige Sekunden vor seinen Augen, dann schälten sich die Umrisse seiner Zimmergenossen aus den Schatten. „Alles in Ordnung, Khaleigh? Bei den Infamen*, du bist wirklich schreckhaft geworden.“ Jemand bewegte sich auf ihn zu, das Geräusch erklang erneut. Der junge Alb zuckte zusammen, bis er erkannte, dass die anderen sich bereits umgezogen hatten und lediglich eine der Übungswaffen gegen ein gerüstetes Knie gebaumelt war. Wegen dem Schweiß auf seiner Stirn schätzte er, dass er schlecht geschlafen und das Knarzen von Leder und Klirren von Metall irgendwie in seine wirren Träume eingebaut hatte. Er setzte sich auf, diesmal etwas langsamer. „Verzeiht mir. Ich glaube, es wird noch ein wenig dauern bis ich wieder normal schlafen kann.“, meinte er entschuldigend und schwang die Füße aus dem Bett. „Bin ich so spät dran?“
„Nicht später als sonst.“ Der Sprecher, ein etwas verschlagen aussehender Alb mit rostrotem Haar und hellen Augen, lachte leise. „Wir wollten dich nicht wecken, so wenig Schlaf wie du zurzeit bekommst. Aber Firenna“, er zeigte auf eine Albin, deren helles Haar aus dem Halbdunkel des Zimmers hervorstach, „hätte dir schon was vom Frühstück mitgebracht. Mit leerem Magen kämpft es sich schlecht.“
„Das kannst du laut sagen. Und danke sehr für das Angebot.“ Khaleigh stand vorsichtig auf und griff ebenfalls nach seiner Kleidung. Die Arm- und Beinschienen sowie die restliche leichte Rüstung würde er dann eben erst auf dem Übungsgelände anlegen. Die anderen warteten schon ungeduldig und er wollte nicht, dass sie wegen ihm zu spät kamen.

Wenig später saß er zwischen fast zwei Dutzend jungen Albaekriegern und –kriegerinnen und knabberte an einem herrlich duftenden frischen Brot. Seitdem er für einige Zeit von Zwieback und dem Fleisch irgendwelcher Abscheulichkeiten gelebt hatte, erschienen ihm die einfachen Speisen der Schule umso besser. Sein Hunger hielt sich dennoch in Grenzen, stattdessen genoss er den heißen Kräutertee und hörte bei den Gesprächen neben sich zu. Jemand habe sich bei den Übungen gestern böse verletzt, einer der Nachtmahre hätte einen Sklaven angefallen, ein berühmtes Künstlerpaar hatte sich doch tatsächlich getrennt. Aber verstehe einer die Künstler… Alles das floss an ihm vorbei wie warmes Wasser. Banalitäten und Kleinigkeiten. Man gewöhnte sich schnell ab vom Krieg schon vor dem Frühstück zu sprechen. Draußen ging langsam die Sonne auf, er konnte sehen wie sich hier und dort die Augen seiner Mitschüler schwarz färbten, wenn das Licht des Taggestirns sie traf. Abwesend betrachtete er Firenna dabei, wie sie sich noch einmal Tee nach nahm, das helle Haar wirkte im Gegenlicht wie ein Kranz aus gesponnenem Gold.
„Khaleigh?“ Der Angesprochene drehte sich aus seiner Benommenheit geweckt herum. „Eine Eilbotschaft, Herr. Persönlich auszuliefern.“ Der Alb sah kurz an dem Dienstboten hinab, der ihn aus seinen Tagträumen gerissen hatte, dann nahm er dankend die kleine in Leder gewickelte Pergamentrolle an sich. Um ihn herum wurde es still, Firenna sah ihn über den Rand ihrer Tasse fragend an. Er erwiderte ihren Blick mit einem Schulterzucken und öffnete die Schnüre. Das Wappen kam ihm unangenehm bekannt vor. Rasch überflog er die Zeilen, während sein Gesicht sich erst verdunkelte, dann erhellte und er schließlich lauthals lachte. Der Schmerz bohrte sich in seine Rippen, aber davon ließ er sich nicht abhalten.
Auf die bohrenden Blicke seiner Sitznachbarn hin wedelte er mit dem Schriftstück in der Luft herum, immer noch lachend. „Meine Schwester und ihr Gefährte sind wohl von den Göttern gesegnet – ich habe eine kleine Nichte. Mutter und Tochter sind wohlauf“, erklärte er. Die Nachricht brauchte einen Moment bis sie durchgesickert war, dann wurde es schlagartig laut. Einige klatschten, jemand klopfte ihm auf die Schulter. Es war selten, dass ein Paar mit einem Kind gesegnet wurde. Und noch seltener, dass Mutter und Kind unbeschadet überlebten. Die Geburten waren schwierig, die Sterblichkeit der Kinder sehr hoch. Und das obwohl die Heiler seines Volkes sonst alle Krankheiten und Gebrechen lindern und beheben konnten. Es grenzte also an ein kleines Wunder, dass es seiner Schwester gut ging. Auch wenn es ihm einen Stich versetzte, erst jetzt davon zu erfahren. Er musste vor allen anderen nicht über seine angespannten Beziehungen zu dem Rest seiner Familie reden, aber die Kleine war nicht erst heute geboren und von der Schwangerschaft hatte er auch nichts gewusst. Heute Abend sollte aber das glückliche Paar und das Mädchen gefeiert und der ganzen Verwandtschaft und Bekanntschaft vorgestellt werden. Und offensichtlich ging man dabei sogar so weit, den ungeliebten Sohn wieder einzuladen.
Er verbat sich weitere Gedanken in diese Richtung und versuchte sich auf das Positive zu konzentrieren. Auf die Glückwünsche die er von den anderen ausrichten sollte und dass er besser den Göttern für ihre Güte danken sollte. Er nickte und bedankte sich höflich, dann verließ er im Laufschritt den Raum – es war ihm schließlich nicht erlaubt, die Schule einfach so zu verlassen und das kleine Fest war schon heute Abend. Hoffentlich würde das sein Mentor gut heißen.

Er hieß es nicht gut, ließ ihn aber trotzdem gehen. Unter mürrischem Gemurmel und mit der Drohung, dass er die verpasste Zeit doppelt und dreifach wieder abarbeiten würde. Es machte ihm nichts, auch wenn er wusste, dass es eher auf vier- und fünffach hinauslaufen würde.
Nun aber stand der junge Alb vor dem hohen, kunstvoll gearbeiteten Tor, dass das Haus seiner Kindheit von den belebten Straßen trennte. Die Kleidung, die er trug, hatte er seit seinem Weggang nicht mehr angehabt, in der Schule kam es mehr auf die Zweckmäßigkeit an. Sie war ihm an den Schultern etwas zu eng und auch so hatte er feststellen müssen, dass sie nicht mehr so perfekt saß wie früher. Aber auf die Schnelle hatte er nichts Neues finden können, vor allem da er bis zum späten Nachmittag normal am Unterricht hatte teilnehmen müssen. Er hatte sich so gut es ging gewaschen und die langen dunklen Haare sauber nach hinten frisiert. Kurz hatte er überlegt, die kleinen Anhänger und Perlen aus Knochen und verschiedenen Metallen abzunehmen, aber das wäre zu viel Arbeit gewesen. Außerdem mochte er sie. An ihm herumkritisieren würde man sowieso, da konnte er auch gleich noch ein Thema mehr bieten.
Ein Diener ließ ihn ein und eilte dann voraus um ihn anzukündigen, Khaleigh selbst ließ sich Zeit. Der Garten war wunderschön mit Lampen und Kerzen geschmückt, wenn später die Sonne unterging würden sie zusammen mit den im Mauerwerk versteckten fluoreszierenden Kristallen aufflammen und ein herrlichen Ensemble von bunten Lichtern und Mustern ergeben. Der gewohnte Blumengeruch schlug ihm entgegen und erinnerte ihn daran, dass es wieder einmal Sommer wurde. Er hatte es fast vergessen gehabt.
Als er in die prächtige Eingangshalle trat, war er sich nicht sicher, ob er wirklich noch hierher gehörte. Er erkannte Verwandte, die er seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr getroffen hatte, dann andere, hohe Männer und Frauen der Stadt, die er sonst nur auf Paraden gesehen hatte, einige andere Gesichter waren ihm völlig fremd. Jedermann trug seine besten Sachen, hier und da blinkte polierter Stahl oder schimmerte schwarzes Tionium*. Khaleigh fühlte sich schäbig in seinem einfachen Gewand und den schlichten Lederstiefeln.
Umso mehr begrüßte er es, dass er zwar vielfach leise gegrüßt wurde, die Aufmerksamkeit aber seiner Schwester und dem kleinen Bündel in ihren Armen galt. Wahrscheinlich war sie gerade erst herein gekommen, zumindest umschwirrten sie immer noch eine ganze Menge Leute, die ihr gratulierten oder Komplimente machten. So weit Khaleigh es erkennen konnte, war das Kind kräftig und hatte dunkles Haar, aber zumindest letzteres hatten die meisten. Er hatte nie begreifen können, was an den Neugeborenen so anders sein sollte als an anderen. Alle Kinder der Albae waren schön, aber die individuellen Züge zeigten sich erst im Verlauf der Monate und Jahre. Zwischen zwei Säulen nahm er seinen Platz ein und beobachtete das Geschehen mit ein wenig Abstand.
Als sich eine Frau aus der Traube löste und genau auf ihn zusteuerte nahm er unbewusst Haltung an. Seine Mutter, er hatte sie seit seiner Flucht – wenn man es so bezeichnen konnte – aus dem Haus nicht mehr gesehen. Ihre Wangen waren gerötet vor Aufregung und sie wirkte überglücklich. Er konnte sich denken warum.
„Khaleigh, du bist gekommen!“ Ihre Augen strahlten ehrlich, ihre Stimme ließ keinerlei Abneigung erkennen. Freute sie sich tatsächlich oder war sie nur eine gute Schauspielerin?
„Natürlich. Es ist wunderbar zu hören, dass den beiden solches Glück widerfuhr“, antwortete er glatt. Er ging einen Schritt auf sie zu, die Verbeugung war elegant und fließend. Vorsichtig küsste er ihre Hand, bevor er sie wieder freigab und sich aufrichtete. Sie sah ihn an, das Strahlen war verschwunden, aber wenigstens das Lächeln nicht. „Du bist älter geworden, mein Sohn. Erwachsener. Es tut gut, dich wieder zu sehen.“
Er musste bei dieser Bemerkung unwirklich lachen. „Ich danke dir. Ich muss zugeben, es ist ein befremdendes Gefühl wieder hier zu sein.“
„Du bleibst doch bis zum Essen? Oder musst du sofort wieder nach… wieder zurück.“ Es störte ihn, dass sie den Namen der Schule nicht nannte, denn kennen musste sie ihn. Trotzdem nickte er. „Ich bleibe so lange wie ich darf. Nur vor Sonnenaufgang sollte ich zurück sein.“
„Das lässt sich einrichten. Komm.“ Mit einem innerlichen Seufzen folgte er ihr in die Menge. Irgendwie wünschte er sich, dass dieser Abend schon wieder vorbei wäre.


Einige Stunden später fand sich Khaleigh alleine auf einem der Balkone wieder. Das Glas mit dem teuren Rotwein stellte er neben sich auf die Balustrade, dann zog er sich einen der zerbrechlich aussehenden Stühle heran, setzte sich und starrte in das dunkle Blau des Himmels. Der Garten unter ihm und das ganze Haus strahlten, als wollten sie mit den Gestirnen wetteifern. Die Geräusche der Feier schienen wie aus weiter Ferne zu kommen, jemand spielte Musik. Er summte eine Weile mit, dann ließ er die dunkle Flüssigkeit in dem exquisit gearbeiteten Glas kreisen, prostete auf seine Schwester, ihren Mann und die kleine Tochter und leerte es in einem Zug. Vielleicht sollte er bald gehen. Er hatte mit den meisten Gästen ein paar Worte gewechselt, seine Schwester war herzlich gewesen, ihr Gefährte weniger und das Kind hatte friedlich geschlafen. Trotzdem war das Gespräch nur kurz gewesen, andere hatten ihre Aufmerksamkeit gefordert und er war unauffällig verschwunden. Die Sterne schienen ihn ebenfalls nicht zu beachten, sie strahlten stumm und schön vor sich hin wie immer. Er hob das Glas und betrachtete versonnen, wie ihr Licht in den unzähligen Facetten reflektiert wurde. Er sollte wirklich gehen, solange es noch friedlich war. Seine Pflicht war getan und man kam offensichtlich mehr als gut ohne ihn aus.
Als hätte Samusin seine Worte gehört, erklangen Schritte hinter ihm. Khaleigh musste sich nicht umdrehen um zu wissen wer da kam. „Der verlorene Sohn kehrt nach Hause zurück?“, fragte eine raue Stimme.
„Er wird euch nicht lange mit seiner Anwesenheit belästigen“, gab er kühler zurück, als er wollte.
„Ich wusste gar nicht, dass du Wein trinkst.“ Ein Stuhl wurde neben ihn gezogen, der andere setzte sich.
Ich tue vieles, wovon du nichts weißt. „Eine schlechte Angewohnheit, verzeiht mir. Wobei, zur Feier des Tages ist es vielleicht angebracht.“
„Du hast dich nicht verändert.“
„Tatsächlich? Ich weiß es nicht. Zumindest hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.“
„Wie leicht man sich doch irrt.“
Darauf schwieg Khaleigh und betrachtete weiter die Sterne. In Gedanken verband er die leuchtenden Punkte miteinander, formte Gesichter, Gestalten und Sagenwesen, auf ewig festgehalten im nächtlichen Himmel.
„Du bist verletzt.“ Der plötzliche Themenwechsel verwirrte ihn. Erst dachte er, der andere spielte auf seinen geknickten Stolz an, dann sah er an sich herunter und entdeckte einen kleinen Blutfleck an seiner rechten Seite. Auf dem dunkelroten Stoff fiel er kaum auf, man musste sehr genau hinsehen.
„Nur ein Kratzer.“ Vor einigen Wochen war das noch ein Loch so groß wie meine Faust.
„Deine Mutter ist eine ausgezeichnete Heilerin. Sie kann dir bestimmt etwas Entsprechendes geben.“
Natürlich, und dann all die anderen Verbände entdecken. Lieber nicht. „Danke, ich bin versorgt. Ich muss mich vorhin falsch bewegt haben, das ist alles.“
„So wie du dich bewegst ist das nicht die einzige Verletzung.“
„Es heilt gut, danke.“
„Beim Üben nicht aufgepasst? Du hast dir schon als Kind gerne mal die Knie zerkratzt und die Ellenbogen aufgerissen.“
Jetzt wandte sich Khaleigh doch um. Die Sonne war längst untergegangen, in den grauen Augen seines Gegenübers spiegelte sich das Licht der Laternen.
„Phondrasôn*“, antwortete er leise, nachdem er tief Luft geholt hatte.
„So früh?“ Sein Vater klang ehrlich überrascht.
„Wie du siehst lebe ich noch.“
„Aber du bist nicht unverletzt wieder zurück gekommen.“
„Niemand kommt unverletzt von dort zurück.“
„Das mag sein. Damit ist es jetzt offiziell.“ Eine nicht gestellte Frage schwang in den Worten mit.
„Ja, zumindest so weit es eben geht. Die nächsten Prüfungen werden kommen.“
„Das tun sie immer. Aber dann hätte unsere Familie gleich noch etwas zu feiern.“
Jetzt war es an Khaleigh überrascht zu sein. Bevor er etwas sagen konnte, zog sein Vater ein zweites Glas und einen Flakon hervor, die zuvor auf der anderen Seite des Stuhles gestanden hatten, sodass Khaleigh sie nicht hatte sehen können. Wortlos schenkte der Ältere ein, dann versanken sie in Schweigen und sahen zum Himmel auf.
„Er schmeckt wunderbar“, brach Khaleigh nach einiger Zeit die Stille.
„Ich kann dir eine Flasche mitgeben.“
„Danke.“
Eine der Lampen flackerte und ging dann aus, die Kerze in ihrem Inneren war ausgebrannt. Unten wurde ein neues Lied angestimmt, eine schnelle Weise die zum Tanzen einlud. Khaleigh hörte wie sein Vater mitsummte, er musste lächeln. Vielleicht wäre es gut, doch noch ein wenig zu bleiben…

~oOo~
Die (leider immer noch) notwendige Erklärung am Rande...
(Bei den) Infamen
Ein bei den Albae geläufiger Ausruf, man könnte ihn mit "Bei allen Göttern!" oder "Um Himmels Willen!" oder derartigem vergleichen. Die Infamen selbst sind nie näher erklärt (es sei denn in dem Band, den ich gerade verliehen habe *grummel*), es scheint sich aber um eine Art bösartige Geister/Dämonen zu handeln. Allerdings wird später im Buch (wenn mein Gedächtnis mich nicht trügt, da es ausgeliehen ist) ihr Erwähnen verboten, da sie dem Volk der Albae nicht geholfen hätten. Sie scheinen also auch im positiven gesehen worden zu sein. Ich werde mal genau nachlesen wenn ich das Buch wieder habe.
Tionium
Schwarzes, sehr hartes Metall, von den Albae auch für Rüstungen bevorzugt. Es ist nach dem Gott Tion benannt, der "Licht und Dunkelheit vereint", in den Büchern aber mehr oder weniger als Schaffer allen Übels gilt und mehr gefürchtet als tatsächlich von irgendwem verehrt wird.
Phondrasôn
Ein Tunnelsystem, von den Unauslöschlichen Geschwistern (die obersten Herrscher der Albae, von ihnen verehrt wie Gottheiten) entdeckt und gesichert. Es zieht sich durch das gesamte Land und beherbergt die abscheulichsten Kreaturen. Es ist Verbannungsort für die schlimmsten Verbrecher das Albae-Volkes und im Buch wunderschön mit "aber leben kann dort nichts, was einen Verstand besitzt. Und wer es dennoch versucht, verliert ihn in Phondrasôn" beschrieben. Charamanterweise ist dies auch der Prüfungsort für junge Krieger. Man muss hinein, dort bleiben und es nach einer gewissen Zeit wieder lebendig hinaus schaffen. Wer es schafft, wird von nun an als Krieger angesehen. Wer nicht... nun ja, das stört den dann auch nicht mehr.
(Das nenne ich mal Erziehungsmethoden...)

__________________________________________
~oOo~
Teil drei der Splitter ist (wie ihr eh alle wisst), auf DeviantArt zu finden. Um der Vollständigkeit genüge zu tun:
http://schneemaehne.deviantart.com/art/ ... -327782378

Ob ein vierter Splitter folgt, kann ich nicht garantieren. Wahrscheinlich nicht, weil die nächste "magische" Zahl eine Sieben wäre, und das ist mir dann doch zu viel...
Zuletzt geändert von Schneemaehne am 27.11.2012 19:23, insgesamt 4-mal geändert.
Zwischen allen Zeiten,
zwischen Welten schlägt mein Herz -
himmelwärts
(c) Schandmaul, "Anderswelt"

Death of Fantasy
Wissender
Beiträge: 2439
Registriert: 06.01.2011 21:42
Antispam: Nein
Bitte die mittlere Nummer angeben (3): 3

Re: Ein Splitter der Unendlichkeit

Beitrag von Death of Fantasy » 28.01.2012 20:29

Cool. Ich liebe es, etwas von Khaleigh zu lesen. Die Auseinandersetzung mit seinem Vater ist wirklich sehr interessant. Das kann ich mir so richtig bildlich vorstellen. Und ich finde es auch echt super, wie sehr du dich an die Albaebücher gehalten hast. ;)
Once the land of liberty,
Land of ancient chivalry
Blow some trumpet loud and free,
Leave the hills of Arcady

Arcadia - Faun

Benutzeravatar
Schneemaehne
Wissender
Beiträge: 1931
Registriert: 06.01.2011 22:03
Antispam: Nein
Bitte die mittlere Nummer angeben (3): 3
Wohnort: Hinterm dritten Stern links ab und dann immer gerade aus
Kontaktdaten:

Re: Ein Splitter der Unendlichkeit

Beitrag von Schneemaehne » 29.01.2012 21:26

Danke sehr^^ Es wird wohl noch ein wenig mehr kommen, auch wenn die nächsten Teile nicht mehr ganz so in das Setting der Bücher eingebettet werden können - auch einfach weil ich Khaleigh damals "erfunden" habe als die Albae-Bände noch nicht erschienen waren und bei den "Zwergen" noch nicht viel mehr drin war als dass sie eine Art böse Elben mit schwarzen Augen sind^^
Aber nachdem sich der alte Raufbold jetzt eine erste Geschichte gesichert hat, wird noch ein wenig mehr folgen - in der Hoffnung, dass die "Splitter" das Gesamtbild vervollständigen.
Zwischen allen Zeiten,
zwischen Welten schlägt mein Herz -
himmelwärts
(c) Schandmaul, "Anderswelt"

Benutzeravatar
Lynx
Hüterin des Hains
Beiträge: 4366
Registriert: 21.01.2005 15:38
Antispam: Nein
Bitte die mittlere Nummer angeben (3): 3
Wohnort: In den Tiefen des Hains

Re: Ein Splitter der Unendlichkeit

Beitrag von Lynx » 29.01.2012 23:11

Man, warum liest man sonst hier so wenig von dir?
Also, gefallen tut mir die Szene sehr gut. Nur zwei kleine Dinge hätte ich zu bemängeln. Wobei ich mir das Erste auch nur allzu oft selbst anstecken darf: Ohne die kleine Vokalbelerklärung am Ende stochert man ein wenig im Dunkeln herum, wenn man die Bücher nicht gelesen hat. Wenn man den Text aber eher in die Fanart mit eigenem Charakter - Sparte packt, wird das auch wieder nichtig.
Zweiteres war ein Satz, an dem ich mich einfach nur total gestoßen habe.
Er bebte nicht vor Zorn wie er selbst es tat und keine Wutlinien entstellten sein Antlitz.
2x Er aber zwei verschiedene Personen. Aus dem Kontext wird zwar klar wer da bebt und wer nicht aber ich fand den einfach etwas missglückt, da du den Rest so toll geschrieben hattest. Vielleicht liest es sich runder, wenn man ein Er ersetzt?
Aber wie gesagt, das sind nur zwei kleine Pünktchen, die ich anzumerken habe. Insgesamt bin ich schon gespannt auf mehr von diesem Charakter, den ich ja schon in Dying mochte (mag).
Nur der Irrtum ist das Leben.
und das Wissen ist der Tod


-I believe whatever doesn't kill you simply makes you ... stranger.-

[Admin bitte nicht füttern!]

Benutzeravatar
Schneemaehne
Wissender
Beiträge: 1931
Registriert: 06.01.2011 22:03
Antispam: Nein
Bitte die mittlere Nummer angeben (3): 3
Wohnort: Hinterm dritten Stern links ab und dann immer gerade aus
Kontaktdaten:

Re: Ein Splitter der Unendlichkeit

Beitrag von Schneemaehne » 30.01.2012 00:00

*lach* Danke schön^^
Ja, nachdem ich den Text fertig hatte, fiel mir auch auf, dass vieles "von außen" gesehen keinerlei Sinn ergeben wird. Deswegen auch die leidlichen Erklärungen da drunter. Ich kann aber versprechen, dass es in den nächsten Stücken (wenn ich sie je schreibe) weniger darum als um unsere aufstrebende Nervensäge selber geht.
Ich kann jetzt positiv sagen, dass der Satz mich auch schon immer wieder gestört hat. Und muss wohl mit einem großen "Entschuldigung!" zugeben, dass ich ihn trotzdem nie geändert habe.
Alternativvorschlag:
Auch bebte der Ältere nicht vor Zorn wie Khaleigh selber es tat und keine Wutlinien entstellten sein Antlitz.
Ich hoffe, das ist jetzt etwas runder, zumindest ist das doppelte Er raus...
Vielen herzlichen Dank aber für die Anmerkungen, ich bin echt gut darin so etwas zu übersehen... :oops:
Zwischen allen Zeiten,
zwischen Welten schlägt mein Herz -
himmelwärts
(c) Schandmaul, "Anderswelt"

Benutzeravatar
Lynx
Hüterin des Hains
Beiträge: 4366
Registriert: 21.01.2005 15:38
Antispam: Nein
Bitte die mittlere Nummer angeben (3): 3
Wohnort: In den Tiefen des Hains

Re: Ein Splitter der Unendlichkeit

Beitrag von Lynx » 30.01.2012 00:33

Die Entschuldigung überlese ich mal glatt. Ich bin Meisterin darin gefundene Haken unkorrigiert zu lassen. Willkommen also bei den Faulen Socken. Wir haben Kekse. XD
Nur der Irrtum ist das Leben.
und das Wissen ist der Tod


-I believe whatever doesn't kill you simply makes you ... stranger.-

[Admin bitte nicht füttern!]

Benutzeravatar
Karne
Wissender
Beiträge: 1724
Registriert: 06.01.2011 22:01
Antispam: Nein
Bitte die mittlere Nummer angeben (3): 3
Wohnort: auf dem Meer
Kontaktdaten:

Re: Ein Splitter der Unendlichkeit

Beitrag von Karne » 30.01.2012 02:00

Und heruntergestuftes Internet!Das hat man nun davon wenn man am 29. glaubt, dass es nicht mehr runtergestuft werden kann, weil es ja unmöglich so lange gehalten haben kann, und anfängt WoW runterzuladen.... xD


Ich hab nicht alles vom Text nochmal gelesen, aber meine Kritik kennst du ja auch schon xD Den Rest mag ich noch immer.
Wir plündern nicht, wir rauben
Wir beten nicht, wir glauben
Geboren wie ein Gotteskind
Das Segel schwarz und hart am Wind




~ Störtebeker, In Extremo

Benutzeravatar
Schneemaehne
Wissender
Beiträge: 1931
Registriert: 06.01.2011 22:03
Antispam: Nein
Bitte die mittlere Nummer angeben (3): 3
Wohnort: Hinterm dritten Stern links ab und dann immer gerade aus
Kontaktdaten:

Re: Ein Splitter der Unendlichkeit

Beitrag von Schneemaehne » 30.01.2012 12:50

Und ich dachte, du machst das mit Absicht, damit es dein Internet nächsten Monat nicht belastet...

Danke schön^^' Ein bisschen was habe ich schon verändert seit der ersten Version, aber der Sinn ist der gleiche geblieben, ja.
Zwischen allen Zeiten,
zwischen Welten schlägt mein Herz -
himmelwärts
(c) Schandmaul, "Anderswelt"

Benutzeravatar
Schneemaehne
Wissender
Beiträge: 1931
Registriert: 06.01.2011 22:03
Antispam: Nein
Bitte die mittlere Nummer angeben (3): 3
Wohnort: Hinterm dritten Stern links ab und dann immer gerade aus
Kontaktdaten:

Re: Splitter der Unendlichkeit

Beitrag von Schneemaehne » 26.03.2012 22:34

EDIT: Wer Langeweile hat und sich durch viel zu viel sinnloses Gelaber quälen will - der zweite "Splitter" ist seit gestern drin^^
(Der Titel ist auch dementsprechend geändert worden...)
Zwischen allen Zeiten,
zwischen Welten schlägt mein Herz -
himmelwärts
(c) Schandmaul, "Anderswelt"

Death of Fantasy
Wissender
Beiträge: 2439
Registriert: 06.01.2011 21:42
Antispam: Nein
Bitte die mittlere Nummer angeben (3): 3

Re: Splitter der Unendlichkeit

Beitrag von Death of Fantasy » 27.03.2012 12:05

Also ich mag es...
Das Künstlerpaar... Timanris und Sinthoras?
Once the land of liberty,
Land of ancient chivalry
Blow some trumpet loud and free,
Leave the hills of Arcady

Arcadia - Faun

Benutzeravatar
Karne
Wissender
Beiträge: 1724
Registriert: 06.01.2011 22:01
Antispam: Nein
Bitte die mittlere Nummer angeben (3): 3
Wohnort: auf dem Meer
Kontaktdaten:

Re: Splitter der Unendlichkeit

Beitrag von Karne » 27.03.2012 12:40

Abgesehen von kleineren Fehlern (man kann KEINE Rüstung im Gehen anziehen, egal ob leicht oder schwer; Flasche ohne S (viertletzte Zeile) und Sterne die keine Antworten geben, obwohl auch keine Frage gestellt wurde (Anfang letzter Teil)) eine ganz schöne Geschichte ^^ Interessant, ein wenig mehr über Khaleighs Vergangenheit zu erfahren.
Wir plündern nicht, wir rauben
Wir beten nicht, wir glauben
Geboren wie ein Gotteskind
Das Segel schwarz und hart am Wind




~ Störtebeker, In Extremo

Benutzeravatar
Lynx
Hüterin des Hains
Beiträge: 4366
Registriert: 21.01.2005 15:38
Antispam: Nein
Bitte die mittlere Nummer angeben (3): 3
Wohnort: In den Tiefen des Hains

Re: Splitter der Unendlichkeit

Beitrag von Lynx » 27.03.2012 14:22

Wortlos schenkte der Ältere ein, dann versanken sie in Schweigen. Wortlos sahen beide zum Himmel auf.
Ich würde hier vielleicht ein Wortlos ersetzen oder streichen und beide Sätze zu einem machen.

Wann gibts mehr? :write:
Nur der Irrtum ist das Leben.
und das Wissen ist der Tod


-I believe whatever doesn't kill you simply makes you ... stranger.-

[Admin bitte nicht füttern!]

Benutzeravatar
Schneemaehne
Wissender
Beiträge: 1931
Registriert: 06.01.2011 22:03
Antispam: Nein
Bitte die mittlere Nummer angeben (3): 3
Wohnort: Hinterm dritten Stern links ab und dann immer gerade aus
Kontaktdaten:

Re: Splitter der Unendlichkeit

Beitrag von Schneemaehne » 27.03.2012 15:39

Jetzt sollten alle Fehler korrigiert sein, vielen Dank.
(auch für die netten Kommentare!)

Und nein, nicht unsere beiden Turteltäubchen. Dann wäre Khaleigh ja innerhalb der nächsten Wochen tot...
Zwischen allen Zeiten,
zwischen Welten schlägt mein Herz -
himmelwärts
(c) Schandmaul, "Anderswelt"

Antworten